Besuch aus Deutschland

Saturday, der 29. January 2011 | Autor: GRUENWALD | Kategorie(n): Blog

★★★★★ EIN BESUCH AUS DEUTSCHLAND ★★★★★

Frau Tatjana Schuck ist als erste Praktikantin von GRÜNWALD Stiftung aus GRÜNWALD bei München nach Japan gekommen. Heute möchten wir Sie über die Aktivitäten unserer GRÜNWALD Stiftung informieren.

Der Lufthansa Flug LH740 am 9.Januar.2011 landete etwas früher als geplant. Nach langem Erwarten konnten wir endlich unsere erste Praktikantin empfangen.

In meinen jungen Jahren hatte ich die Gelegenheit, einige Zeit in Deutschland zu verbringen. Damals habe ich einen grossen Eindruck von Deutschland gewonnen, der mich für mein weiteres Leben sehr prägte.

Ich habe die GRÜNWALD Stiftung gegründet, um es jungen Menschen möglich zu machen, die gleichen Erfahrungen, die ich sammeln durfte, zu bekommen.Mein Ziel ist es auch, eine Brücke zwischen Deutschland und Japan aufzubauen. Ich wünsche mir, dass somit ein langfristiger Kontaktzwischen beiden Ländern bestehen bleibt.

Für die Aktivitäten der GRÜNWALD Stiftung haben wir tatkräftige Unterstützung bekommen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich beim Bürgermeister Herr Neusiedl, beim Rotary Club Grünwald, beiFrau Christine Waldhauser-Künlen und bei Frau Gabriele Menacher bedanken.

Yukiharu.K.Okamoto

Vorstandsvorsitzender

GRÜNWALD STIFTUNG

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Bericht von Tatjana Schuck 09.01.2011-25.01.2011

Im Januar 2011 hatte ich das große Glück, von Herrn Okamoto als Gast in sein wunderbares Land und in seine großartige Stiftung Grünwald eingeladen zu werden.Meine ersten 2 Wochen in Japanwaren bereits sehr ereignisreich und spannend. Ich habe schon viel gesehen und durfte interessante Menschen kennenlernen.

Die von Herrn Okamoto gegründete Stiftung Grünwald hat mich sofort begeistert. Da ich selbst aus Grünwald bei München komme, hatte ich den direkten Vergleich und kann nur sagen, dass seine Häuser wirklich sehr beeindruckend sind. Im schönen Mädelhaus fühle ich mich auch sehr wohl. Ich darf in einem luxuriösen und liebevoll eingerichteten Apartment wohnen und habe einen einzigartigen Ausblick über Osaka.

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Nach meiner Ankunft bekam ich gleich eine kleine Stadtführung durch Suita. Herr Okamoto zeigte mir den schönen Ort, in dem ich die nächsten 3 Monate verbringen darf. Meiner Meinung nach ist es der perfekte Wohnort, denn Suita ist klein und ruhig, aber man hat es auch nicht weit zur Stadtmitte – Nach nur 8 Gehminuten und 3 Stationen mit der Bahn ist man im Zentrum von Osaka.

Herr Okamoto hat viel für mich geplant und arrangiert. Dank der Bemühungen und der guten Beziehungen von Herrn Okamoto hatte ich die große Ehre, den deutschen Generalkonsul Dr. Olbrich, Botschafter Tanabe, den Stadtrat Herrn Takeuchi und den Bürgermeister von Suita, Herrn Sakaguchi, kennenzulernen.

Alle haben mich sehr nett empfangen und in Japan willkommen geheißen.

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Herr Okamoto, Generalkonsul Dr. Olbrich und Tatjana am 11.01.2011

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Herr Okamoto, Tatjana und Botschafter Tanabe im Aussenministerium am 12.01.2011

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Tatjana und Bürgermeister Sakaguchi, am 20.01.2011

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Herr Okamoto, Tatjana, Bürgermeister Sakaguchi, Frau Wada,Herr Takeuchi am 20.01.2011 im Rathaus.

In der Osaka deutsch-japanischen Gesellschaft lernte ich auch Frau Wada, 2.Vorsitzende und Geschäftsführerin kennen. Dank ihrer hervorragenden Deutschkenntnisse konnte sie mir bei unserem Besuch im Rathaus alles bestens übersetzen. Aber auch bei weiteren Ereignissen war sie mit dabei und ich bin sehr froh, eine so nette und engagierte Dame kennengelernt zu haben.

Abends nahm mich Herr Okamoto auf diverse Veranstaltungen mit, bei denen ich gute Gelegenheiten hatte, interessante Menschen zu treffen und nette Kontakte zu knüpfen. Wir waren in der deutsch-japanischen Gesellschaft von Osaka, bei der „deutschen Zeitung-lesen Gruppe“, beim Asahi UniAbend, beim deutsch-japanischen Gesellschaftsabend und beim Rotaract Treffen. Auf all diesen Veranstaltungen begegneten mir sehr freundliche und offene Menschen und ich habe lustige Abende verbracht.

Den ein oder anderen Abend durfte ich auch mit Herrn und Frau Okamoto allein verbringen. Ich wurde sowohl bei ihnen zu Hause als auch in japanischen Restaurants ausgezeichnet bewirtet. Ich konnte schon viele traditionelle Gerichte kennenlernen, von denen ich sehr begeistert war.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Herr Okamoto eine Welcome Party organisierte. Wir haben einen wunderschönen Abend verbracht, an dem wir ein exzellentes 10 Gänge Menü aus japanischen Spezialitäten genießen durften. Die Vielfalt und Kreativität der japanischen Küche ist kaum zu übertreffen. Ich danke Herrn Okamoto ganz herzlich für die tolle Überraschung und diesen schönen Empfang.

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Welcome Party

Am Wochenende haben wir einen Ausflug nach Nara gemacht. Dort fand die Bergverbrennung Yamayaki statt. Wir besuchten den schönen Nara-Park und schauten uns das atemberaubende Feuerwerk an. Auch das war wieder ein fantastisches Erlebnis, an das ich mich immer gerne erinnern werde.

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Nara-Park am 22.01.11

Frau Okamoto war so liebenswürdig, mir Kyoto zu zeigen. Wir besuchten in das Manga Museum und besichtigten das Nijo Schloss. Kyoto hat mir so gut gefallen, dass ich sicherlich noch einige Male dorthin fahren werde, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

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Manga Museum am 24.01.11

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Nijyojo am 24.01.11

Jeden Tag nimmt sich Herr Okamoto Zeit, um mir eine Stunde Japanischunterricht zu geben. Innerhalb der ersten 10 Tage habe ich gelernt, das komplette Hiragana Alphabet zu lesen und zu schreiben und ich bin zuversichtlich, in den nächsten Wochen die Grundlagen der Sprache zu beherrschen.

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Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit von Herrn und Frau Okamoto sind nicht zu überbieten. Ich habe die beiden sofort in mein Herz geschlossen. Sie haben keine Mühe gescheut, mir das Einleben in diesem faszinierenden Land so leicht und so schön zu gestalten und haben bei ihren Vorbereitungen für mich wirklich nichts ausgelassen.

Ich weiß, dass die 3 Monate eine unvergessliche Zeit für mich werden und freue mich auf viele weitere Erlebnisse.



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