☆☆ Erster Bericht von Marina Steininger, fünfte Stipendiatin der GRÜNWALD STIFTUNG☆☆

Wednesday, der 1. May 2013 | Autor: GRUENWALD | Kategorie(n): Blog

Ein Beweis, dass sich Japaner und Deutsche ähnlicher sind als man denkt

Seit knapp drei Wochen bin ich Japan. Aufgrund der herzlichen Gastfreundschaft von Herrn und Frau Okamoto konnte ich mich innerhalb ein paar Tagen sehr gut in Osaka einleben.
Bevor ich nach Japan flog, habe ich einen anfänglichen Kulturschock erwartet. Man denke allein an den Unterschied zwischen Dirndl und den obligatorischen Weißwürsten, im Vergleich zu den fein drapierten Kimonos und der Teezeremonie. Ich hatte mich auf eine wilde Erfahrung eingestellt. Mein erster Gedanke war, ich würde mich sicherlich unzählige Male verlaufen, da einfach alles anders ist. Die Schrift – nein, wohl eher „die Schriften“, die Menschen, die Stadt, die Natur, die Geräusche. Ich habe mich auf eine spannende Zeit à la „Lost in Translation“ gefreut.

Mein Fazit nach einer Woche widersprach meinen anfänglichen Überlegungen jedoch komplett. Mal abgesehen, von meiner Größe fühle ich mich nicht fremd oder anders. Es ist schwierig zu sagen, was genau mir dieses positive und geborgene Gefühl gibt. Auf jeden Fall tragen die Leute auf der Straße und die allgemeine Atmosphäre dazu bei. Trotz der unzähligen Menschen herrscht keine aggressive und gestresste Stimmung. Alle sind höflich und scheinen gut gelaunt. Man lächelt sich zum Beispiel gegenseitig an, wenn man zu Hundert über den Zebrastreifen flaniert.
]
Dank Herrn und Frau Okamoto konnte ich schon einige unbeschreibliche Erfahrungen sammeln. Angefangen von der japanischen Esskultur, bis hin zu den schönsten Orten in Osaka und Kyoto war jeder Tag ein neues Abenteuer.

Bei meinem ersten Besuch in Kyoto zog es mich in das „Gion“ Viertel. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass die Straßen und Häuser so aussehen wie in typischen japanischen Filmen. Fast unwirklich reihen sich dort die kleinen Häuschen mit den Bambusjalousien aneinander. Um das Bild zu vervollständigen kann man ab und zu kleine, zierliche Maiko-san auf dem Weg zu Tanzstunden in schönen, bunten Kimonos sehen.
Mein Fazit: Unwirklich schön

Die japanische Küche versteht es Kunstwerke aus jeder kleinsten Speise zu machen. Anders als in Deutschland bekommt man überall viele kleine, sehr ansehnliche Gänge serviert.
Mein Fazit: Ich werde wohl viel Sport treiben müssen. Das Essen schmeckt einfach vorzüglich.



Kommentar schreiben

Kommentar