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☆☆ Erster Bericht von Astrid Kruppa, achte Stipendiatin der Grünwald Stiftung ☆☆

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Nur drei Wochen vor Abflug, bekam ich die erfreuliche Nachricht, dass ich für drei Monate als achte Stipendiatin der Gruenwald Stiftung nach Japan reisen darf. Ich bin 23 Jahre alt, Studentin der Lebensmittel- und Biotechnologie an der Technischen Universität München und war selbst noch nie in Asien bzw. Japan.

Hintergrund für die kurzfristige Stipendienvergabe war ein unglücklicher Umstand gewesen. Lukas , der eigentliche Stipentiat, hatte kurz vor seiner Abreise leider einen Unfall und ich wünsche ihm auf diesem Weg alles Gute und eine schnelle Besserung.

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Jetzt bin ich bereits zwei Wochen in Suita bei Osaka und kann es immer noch nicht ganz glauben, dass ich im Land der aufgehenden Sonne bin. Denn ich fühle mich schon fast wie zu Hause, da ich von der Familie Okamoto-san, Inhaber der Gruenwald Stiftung, sehr herzlich aufgenommen wurde und in einem wunderschönen Apartment wohne.

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Herr und Frau Okamoto-San haben mir den Einstieg in das fremde Land und in die Millionenmetropole Osaka sehr erleichtert und sorgen jederzeit dafür, dass ich mich immer wohl fühle. Es ging zum Beispiel gleich nach meiner Ankunft auf ein Weinfest. Dort konnte ich erste Kontakte mit sehr freundlichen Japanern knüpfen und mit deutschen Weinen auf eine schöne, erfahrungsreiche Zeit mit „Kampai“ anstoßen.
Bis jetzt hat sich dies absolut bestätigt: Mit einem vollen Terminkalender ging es von einer Veranstaltung zur nächsten und somit ist die Zeit wie im Flug vergangen und der anfängliche Jetlag war nur noch Nebensache.

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Bei diesen Veranstaltungen konnte ich viele weitere, unter anderem sehr gut deutsch sprechende Japaner z.B. bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft oder beim Deutsche Meetz Stammtisch kennenlernen. Aber auch der Bürgermeister und der Stadtrat von Suita sowie der deutsche Generalkonsul Dr. Ingo Karsten haben sich extra für mich Zeit genommen und mir ebenfalls wertvolle Tipps für meinen Aufenthalt gegeben.

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So konnte ich die wunderschöne Laubfärbung (jap. Kohyou) im EXPO Park von Suita bewundern oder mit Yukari, eine gute Freundin aller ehemaligen Stipendiaten, in Osaka Sightseeing machen und den Abend in einer Izakaya mit Snacks und Drinks ausklingen lassen.

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Bei den TOP organisierten Wochenplanungen steht natürlich auch japanische Tradition und Kultur auf dem Programm. Frau Okamoto-san hat mich in ein Porzellan/Keramik Museum in Osaka geführt und mir viel über die Geschichte der Porzellanmalerei erzählt. Abgerundet wurde das Ganze durch eine private Ausstellung in einer japanischen Villa in Kyoto und anschließendem Bummel über die Nishiki Food Straße und Gion Viertel.

Ein Sprachkurs an der SIFA soll mir ebenfalls den Einstieg in das japanische Leben erleichtern, aber aufgrund des hohen Levels ist es eine wirkliche Herausforderung, alles zu verstehen geschweige den zu schreiben, da können einem schon mal ein paar Versprecher unterlaufen und der ganze Kurs lacht herzlich mit. Fehler machen ist auch beim Einkaufen angesagt, z.B. habe ich eine „Milch“ mit einem süßen, weißen Fruchtsaft verwechselt oder „normale“ Paprika Chips können auch mal höllisch scharf schmecken.

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Die nächsten spannenden Erfahrungen und Eindrücke warten schon auf mich und ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt diese einmalige Gelegenheit habe, Japan auf diese charmante Art und Weise kennenlernen zu dürfen. Mein besonderer Dank geht vor allem an die unglaubliche gastfreundliche Familie Okamoto-san, an den Rotary Club Grünwald und an die Grünwaldstiftung durch deren finanzielle und gesellschaftliche Unterstützung diese Erfahrungen überhaupt erst möglich sind.